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Fall 2: Deadpoint

2026 · Film

Während eines gefährlichen Aufstiegs am thailändischen Mount Kwan sitzen zwei Kletterer in schwindelerregender Höhe fest; dort machen die enorme Tiefe, die völlige Ausgesetztheit und die schier aussichtslosen Umstände jeden Augenblick zu einem Kampf ums Überleben.

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The Death of Robin Hood

The Death of Robin Hood 2026

Nach Scream 7 und Disclosure Day dachte ich langsam: Irgendwann muss doch mal wieder ein richtig guter neuer Film kommen. The Death of Robin Hood antwortet darauf sinngemäß: „Halt mal meinen Met.“ 🏹🤦‍♂️ Ich weiß nach diesen 122 Minuten ehrlich gesagt immer noch nicht, warum ich diesen Film gesehen habe. Und bevor jetzt jemand sagt, ich hätte ihn nicht verstanden: Doch, ich sehe durchaus, was Michael Sarnoski erzählen will. Einen gealterten, gewalttätigen Robin Hood, der am Ende seines Lebens mit Schuld, Vergeltung und möglicher Erlösung konfrontiert wird. Das Problem ist nur: Für mich funktioniert davon fast überhaupt nichts. Der Anfang hat mich dabei sogar kurz hoffen lassen. Hugh Jackman gibt hier einen völlig heruntergekommenen, brutalen Robin Hood, und gerade im ersten Drittel geht es teilweise richtig zur Sache. Pfeile durch Köpfe, eingeschlagene Schädel, dreckige Raufereien – das Ganze ist hart, kompromisslos und vermittelt zunächst den Eindruck, dass wir hier vielleicht eine wirklich düstere, erwachsene Neuinterpretation dieser Figur bekommen. Und dann fährt der Film ins Kloster. Und gefühlt gleich mit ins Wachkoma. Nach seiner schweren Verwundung landet Robin in einem abgelegenen Priorat, wo sich der Film praktisch komplett verwandelt. Aus dem brutalen Auftakt wird eine ausgedehnte Meditation über Schuld, Tod und Erlösung. Little Johns Tochter Margaret taucht ebenfalls auf und Robin entwickelt zu ihr eine Beziehung, während seine eigene Vergangenheit immer stärker ins Zentrum rückt. Das kann man natürlich so erzählen. Man müsste dabei nur irgendwann anfangen, eine Geschichte zu erzählen, die mich auch interessiert. Genau daran scheitert der Film für mich komplett. Ich saß irgendwann wirklich da und fragte mich: Wo will das Ding eigentlich hin? Der Film ist langsam, schwer, bedeutungsschwanger und überzeugt offenbar fest davon, gerade etwas unglaublich Tiefgründiges über Gewalt und Vergebung zu erzählen. Bei mir kam davon aber kaum etwas an. Stattdessen zieht sich das Ganze über zwei Stunden und fühlt sich dabei teilweise noch erheblich länger an. Ich sage es mal völlig überspitzt: Von diesen 122 Minuten hätte ich ungefähr 90 streichen können. Dann hätte man vielleicht einen knackigen Kurzfilm über einen kaputten alten Robin Hood gehabt, der sich noch einmal prügelt und anschließend stirbt. 😂 Und ja, der Titel verrät nun wirklich schon, wohin die Reise geht. Irgendwann stirbt Robin Hood. Überraschung! Nur reicht mir allein die Dekonstruktion einer bekannten Figur nicht. Wenn ich einen Mythos auseinandernehme, ihm sämtliche Abenteuerromantik entziehe und stattdessen zwei Stunden über Schuld und Sterblichkeit erzählen möchte, dann muss mich das emotional auch erwischen. Das tut dieser Film bei mir überhaupt nicht. Hugh Jackman kann dafür wenig. Der wirft sich körperlich durchaus in die Rolle und wirkt herrlich verbraucht. Aber selbst eine starke Präsenz kann für mich keine Geschichte retten, bei der ich irgendwann nur noch auf die Uhr geschaut habe. 👎 Film: 10 % Der größte Robin-Hood-Blödsinn, den ich bisher gesehen habe. Langatmig, für mich emotional komplett wirkungslos und nach dem durchaus heftigen Auftakt erschreckend uninteressant. Regalempfehlung? 0,0. Kann man sich schenken. 📺 Bild: 30 % Und normalerweise könnte man jetzt wenigstens sagen: Na gut, Film schlecht – aber dafür sieht die 4K UHD hervorragend aus. Tja. Auch das nicht. Bei der 4K habe ich mich stellenweise ernsthaft gefragt, ob beim Mastering irgendetwas schiefgelaufen ist. Gerade die dunklen Passagen sind für mich eine massive Enttäuschung. Dunkel ist hier teilweise einfach grau. Ein überzeugender Schwarzwert? Fehlanzeige. Kräftige Kontrastverhältnisse? Ebenfalls kaum vorhanden. Gerade bei einem Film, der optisch über weite Strecken so düster inszeniert ist, fällt das natürlich besonders unangenehm auf. Schwarze Bereiche wirken ausgewaschen, dunkle Bildanteile besitzen für mich viel zu wenig Tiefe und insgesamt fehlt diesem Bild genau der Punch, den ich bei einer aktuellen UHD erwarte. Zum Glück gibt es Tageslichtszenen. Die sehen teilweise durchaus ordentlich aus und zeigen, dass grundsätzlich Schärfe und Detailzeichnung vorhanden sind. Aber auch da würde ich niemals sagen: Wow, was für eine 4K! Und das ist besonders bitter, weil die UHD technisch sogar native 4K-Auflösung, HDR10 und Dolby Vision bietet. Auf dem Papier bringt sie also alles mit. Mein tatsächlicher Bildeindruck bleibt trotzdem ausgesprochen enttäuschend. 👎 Bild: 30 % 🔊 Ton: 85 % Dann tatsächlich die Rettung der Disc: die deutsche Dolby-Atmos-Spur. Die ist gut. Dynamik, Räumlichkeit und Sprachverständlichkeit passen, und wenn der Film in seinem brutalen Anfang oder einzelnen späteren Momenten tatsächlich akustisch etwas anbietet, setzt die Tonspur das sauber um. Effekte werden räumlich überzeugend verteilt und das Klangbild besitzt eine angenehme Größe. Das Problem ist hier eher wieder der Film selbst. Denn für eine Atmos-Abmischung gibt es über weite Strecken schlicht nicht besonders viel zu tun. Ein großer Teil des Films besteht nun einmal aus ruhigen Szenen und Gesprächen. Dafür kann die Tonspur nichts – und genau deshalb fällt meine Tonwertung auch deutlich besser aus als die Bewertungen von Film und Bild. 👍 Ton: 85 % Was für eine Serie an Neuveröffentlichungen momentan. Erst Scream 7, dann Spielbergs Disclosure Day und jetzt das hier. So langsam hätte ich wirklich gern mal wieder einen Film, bei dem ich nach zwei Stunden nicht denke: Warum habe ich mir das eigentlich angetan? 😅 The Death of Robin Hood landet bei mir jedenfalls nicht im Sherwood Forest, sondern gedanklich ziemlich direkt neben den anderen Kandidaten der letzten Wochen.

Pirates of the Caribbean - Salazars Rache

Pirates of the Caribbean - Salazars Rache 2017

Der letzte Teil der „Fluch der Karibik“ Filmreihe sinkt weiter ab und die „Formelhaftigkeit“ des Franchise ist unübersehbar. Das liegt auch an einer gewissen „copy/paste“ Mentalität, weil die Einzelteile des Films von vorherigen Teilen der Reihe zusammengekratzt werden. Deshalb ist es noch schwerer, etwas im Film zu finden, das man nicht schon mehrfach in den früheren Filmen, und das besser, gesehen hat. Es gibt zwar ein paar kleine Überraschungen, wie die untoten Haie, die eine neue, interessante Idee bieten, doch das reicht nicht aus, um einen weiteren Film zu rechtfertigen. Die Entwicklung des ikonischen Jack Sparrow, gespielt von Johnny Depp, hat bis hierhin einen besorgniserregenden Weg genommen. Von der brillanten, „schön-schräg-abstrusen“ Darstellung im ersten Teil, in dem der Pirat auch ein gewisses Geschick und Trickerei zeigt, wurde er in den Folgefilmen immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Jetzt ist der chaotische Klassenclown im letzten Teil auf dem Punkt angekommen, wo er als „betrunkener Pirat mit großen Gedächtnislücken“ erscheint. Die Sprüche kennt man alle, Jack wirkt schon lange nicht mehr clever, sondern stolpert nach dem Motto „Gott beschützt Kinder, Verrückte und Betrunkene“ durch den Film und seine Darbietung ist einfach nicht mehr witzig. Es scheint, als wäre die Figur ausgelutscht und müde. Apropos Jack… sein abwesender Vater, Keith Richards, wird diesmal, dank der guten Kontakte von Johnny Depp, von Sir Paul McCartney als „Onkel Jack“ vertreten. Kleine Rolle – aber ein erfreulich netter Cameo. Insgesamt fand ich den Teil inzwischen übertrieben und unrealistisch. Viele Szenen erscheinen nicht mehr glaubwürdig oder wirken sogar komisch. Nehmen wir die Eröffnungsszene mit der Bank, oder später, als Jack mit voller Wucht von einem Schiff und einer schweren Kanone getroffen wird. Man ist entweder tot oder hat sich extrem verletzt. Auch wenn der Film seinen „Fantasyanteil“ hat, kann man nicht alle physikalischen Gesetze ignorieren und noch weiter ins Märchenhafte abdriften. Das ist ein Problem, das sich in jedem Teil verschärft hat. Den schrecklichen Geisterkapitän mit seinem Geisterschiff und der Geistercrew wird dieses Mal von Javier Bardem als Salazar dargestellt. Der größte Unterschied ist, dass er ursprünglich ein Piratenjäger war und kein Pirat, aber das ist letztlich egal, weil die Figur hier noch uninteressanter ist als Blackbeard im vorherigen Film. Da konnte man wenigstens Ian McShane zusehen, während Bardem hier sehr steif wirkt. Salazar und seine Geisterfreunde sind außerdem ein gutes Beispiel dafür, wie schlecht CGI in weniger als zehn Jahren altern kann. Viele zukünftige Blockbuster werden noch heftiger darunter leiden. Es gibt auch ein paar neue Figuren in der Geschichte, die jedoch kaum nennenswerte Impulse setzen. Brenton Thwaites bleibt weit hinter dem zurück, was Orlando Bloom abgeliefert hat, dessen Sohn und Nachfolger er hier spielt. Positiv fand ich hingegen Kaya Scodelario, die ich wahrscheinlich aus den Maze Runner-Filmen kenne, die mir jedoch entfallen sind, da sie keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ihre Rolle wirkte etwas „erzwungen“ und nicht sehr ansprechend, aber sie ist eine sympathische Schauspielerin, von der ich in besseren Filmen gerne mehr sehen würde. Geoffrey Rush in der Rolle des Barbossa und Kevin McNally als Mr. Gibbs dürfen im letzten Film natürlich nicht fehlen und sind nach wie vor kleine Lichtblicke in einem Film, der ansonsten in der Mittelmäßigkeit versinkt. Die Briten sind im Film auch wieder dabei, werden aber diesmal komplett zur gesichtslosen Hintergrundgruppe, die hier und da auftritt. Es gelingt einfach nicht, einem der Offiziere so viel Charisma zu geben, dass er mehr als zehn Sekunden im Gedächtnis bleibt. Insgesamt ist die letzte Episode der Reihe eine große Enttäuschung, aber immerhin eine, die man nach dem bereits überstrapazierten Vorgänger kommen sehen konnte. Aus vielen Gründen hat sich das Franchise selbst verbraucht und wurde mit jedem Teil austauschbarer, formelhafter und vor allem wiederholt. Irgendwann hat man einfach alles gesehen und die Geschichten wiederholten sich nur noch. Ich denke deshalb nicht, dass es hier wirklich eine weitere Fortsetzung braucht, die kaum etwas Neues bringen würde. Außerdem ist Depp mittlerweile auch nicht mehr der jüngste Schauspieler. Ein außergewöhnliches Drehbuch wäre nötig, um einen weiteren Film zu rechtfertigen. Nur ein weiterer Fluch mit einem Geisterkapitän reicht nicht mehr aus. Da das Thema der „Flüche der Meere“ erneut aufgegriffen wurde, könnte es interessant sein, das Setting einfach ans Land zu verlegen und vielleicht die britischen „Highwaymen“ mit einem Fluch in den Fokus zu rücken. Im Grunde wären den Piraten an Land, schließlich waren sie nichts anderes. Man könnte sich zum Beispiel an echten Räubern wie Dick Turpin oder John Nevison orientieren und schnell eine neue Hauptfigur schaffen, ähnlich wie „Jack Sparrow“. Aber das ist nur eine Randbemerkung, da es mir während des Films durch den Kopf ging. „Salazars Rache“ bleibt für mich jedoch der schwächste Teil der gesamten Reihe, und auch mit Abstand und einer weiteren Sichtung hat sich mein Eindruck nicht geändert.

Jurassic World - Ein neues Zeitalter

Jurassic World - Ein neues Zeitalter 2022

Mit Jurassic Park gibt es einige Dinge zu beachten. Der Film von 1993 ist unbestritten einer der besten Filme, die das Blockbuster-Kino je hervorgebracht hat. Die Effekte sind beeindruckend, ebenso wie die Inszenierung und die Ideen dahinter. Doch nach diesem ersten Film dämmerte es den meisten: Die Geschichte war zu Ende erzählt. Das hält Hollywood jedoch bekanntlich nicht davon ab, weiterzumachen, und so entstanden weitere Filme, die mehr oder weniger immer gleich ablaufen. Abenteurer reisen zur Dino-Insel, erleben Abenteuer und merken am Ende, dass das Leben einen Weg findet. Hollywood fand auch einen Weg, obwohl dieser mit jeder Fortsetzung ziemlich vorhersehbar wurde. Jurassic World stellte 2015 praktisch ein Remake des ersten Films dar, ähnlich wie es Star Wars im gleichen Jahr widerfahren ist. Die Fortsetzung ließ nicht lange auf sich warten und erinnerte stark an den zweiten Teil (Vergessene Welt), auch wenn es einige neue Ideen gab. Ein großartiger Film und vier Mal uninspiriertes, generisches Abenteuergewuselt. Sicherlich kann Jurassic World 3 nicht mit dem kleinen Meisterwerk von 1993 mithalten, doch tatsächlich funktioniert er deutlich besser als die vier Filme zuvor. Das liegt vor allem daran, dass man den Film als kleine Auszeit in der Vergangenheit sieht und viele Elemente von damals wiederentdeckt. Die Handlung spielt eine untergeordnete Rolle, obwohl sie auf einzigartige Weise angekündigt wurde. Tatsächlich sieht man hier so viele Dinosaurier, dass sie teilweise schon langweilig wirken. Besonders im Mittelteil hätte man einiges kürzen können, speziell den Teil auf Malta. Aber in der letzten Stunde, als alle Figuren wieder zusammenkommen, entsteht eine tolle Gruppendynamik, und die Umgebung schafft eine perfekte Bühne für ein unterhaltsames Dino-Spektakel. Besonders stark tritt einmal mehr Jeff Goldblum auf, der einfach Jeff Goldblum ist. Dabei macht er sogar Witze auf Kosten des Franchise. Ansonsten ist es einfach ein Film aus den 2020er Jahren mit all seiner politischen Korrektheit, beeindruckenden Animationen und wenigen Überraschungen. Man hätte jedoch etwas mehr mit der Filmmusik experimentieren können. Fürs Kino ist er auf jeden Fall sehr unterhaltsam. Doch der Film bietet keinen großen Mehrwert zur Geschichte und ist mit seiner Laufzeit etwas zu lang. Trotzdem ist er deutlich unterhaltsamer als die vier Filme davor. Jurassic Park von 1993 bleibt jedoch auf einem ganz anderen Niveau.

Krieg der Welten

Krieg der Welten 2025

Der Film bietet solide Unterhaltung, solange man keine allzu hohe Erwartung an die Logik der Handlung hat. Gerade bei genauerem Hinsehen fallen einige ziemlich große Ungereimtheiten auf. Wer darüber hinwegsehen kann und einfach einen kurzweiligen Filmabend sucht, wird vermutlich auf seine Kosten kommen. Positiv hervorzuheben ist die ungewöhnliche Machart, die dem Ganzen eine eigene Note verleiht.

The Pitt

The Pitt 2025

The Pitt ist mittlerweile unsere absolute Lieblingsserie im Fernsehen. Was sie für uns so besonders macht, ist vor allem ihre Intensität. Jede Folge zieht einen sofort in das Geschehen hinein und sorgt dafür, dass man kaum wegschauen kann. Dabei wirkt die Serie erstaunlichT realistisch und authentisch. Die Situationen fühlen sich glaubwürdig an, und man hat oft das Gefühl, als wäre man selbst mitten im Geschehen dabei. Besonders stark sind auch die Charaktere. Die Figuren sind vielschichtig, haben ihre eigenen Stärken, Schwächen und Geschichten, wodurch sie sehr menschlich wirken. Man fiebert mit ihnen mit, versteht ihre Entscheidungen und baut schnell eine Verbindung zu ihnen auf. Die Mischung aus Spannung, realistischer Darstellung und interessanten Charakteren macht The Pitt für uns zu einer außergewöhnlichen Serie. Sie schafft es, sowohl emotional zu berühren als auch durchgehend zu fesseln. Wer Serien mag, die intensiv, glaubwürdig und hervorragend gespielt sind, sollte The Pitt auf jeden Fall eine Chance geben.

Die Verurteilten

Die Verurteilten 1994

Darabont und King passen zusammen wie Faust auf Auge. Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit Kings Prosa – dieses Buch hatte einen ganz besonderen Stellenwert für mich. Und ironischerweise sind es ja gerade die Geschichten, die nichts mit Horror zu tun haben, wo seine wahre Stärke als Erzähler sichtbar wird. Nicht das Gruselige macht ihn zum Meister, sondern die Art, wie er Welten erschafft und sie mit Charakteren bevölkert, die sich unglaublich echt anfühlen. Man liebt sie oder hasst sie, aber man kann ihre Augen kaum abwenden* Natürlich braucht es dafür Regisseure wie Darabont, die spüren, worauf es ankommt. Die wissen, wie man die Seele einer Vorlage rettet – und wenn nötig, am Ende mal den Mut haben, einen Schluss zu wagen, den man nie vergisst (wie in The Mist). Bei diesem Film gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Trotz des Settings fühlt er sich fast romantisch an, zumindest was die Stimmung angeht. Kein Drama im klassischen Sinne, keine Gewaltorgien. Einfach eine Geschichte über Freundschaft und Hoffnung. Ob alles realistisch möglich ist, sei dahin gestellt – wichtig ist nur, dass es stimmig bleibt. Und trotz der knappen zweieinhalb Stunden läuft die Zeit total schnell weg. Keine Sekunde zu viel. Die Inszenierung ist unaufdringlich, was hier absolut positiv ist, und das Schauspiel stimmt bis ins letzte Detail. Ein richtig tolles Stück Kino.*

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