
Mark Harmon spielt Gibbs wieder – eine ganze Staffel lang
In der dritten Staffel von NCIS: Origins steht er in jeder Folge vor der Kamera. Start ist der 6. Oktober.
von AdminCut
Mark Harmon kehrt als Leroy Jethro Gibbs zurück: In der dritten Staffel von NCIS: Origins steht er in jeder Folge vor der Kamera. CBS zeigte am 9. September erste Bilder dazu; angekündigt hatte der Sender die Rückkehr Ende August. Der Auftakt läuft am 6. Oktober um 22 Uhr und heißt „Don't You Forget About Me".
Die Staffel spielt in der Gegenwart und knüpft an Gibbs' Zeit in Camp Pendleton in den Neunzigern an. Sein Ruhestand in Alaska endet damit.
Das ist mehr als eine Gastrolle, und es verändert die Serie.
NCIS: Origins war als Vorgeschichte angelegt: ein junger Gibbs, gespielt von einem anderen Darsteller, Harmon nur als Erzählstimme aus dem Off. Wenn der ältere Gibbs nun durchgehend auftritt, ist das keine Vorgeschichte mehr, sondern eine Serie mit zwei Zeitebenen.
Harmon hatte NCIS 2021 in der 19. Staffel verlassen, nach achtzehn Jahren in der Rolle. Seither war er in ihr nicht mehr durchgehend zu sehen.
Für CBS ist der Schritt naheliegend. Eine Vorgeschichte lebt davon, dass das Publikum die Hauptfigur kennt – und verliert genau dadurch an Zug, je länger sie läuft: Man weiß, wie es ausgeht. Den bekannten Gibbs zurückzuholen, löst das, indem es die Frage verschiebt. Nicht mehr „wie wurde er, was er ist", sondern „was holt ihn jetzt ein".
Ein Risiko bleibt. Wer die Hauptfigur zweimal besetzt und beide gleichzeitig zeigt, lädt zum Vergleich ein — und der geht selten zugunsten des Jüngeren aus, wenn das Original danebensteht. Genau deshalb halten Vorgeschichten ihre bekannten Darsteller sonst in kurzen Auftritten.
Ob die Serie danach weitergeht, hat CBS nicht gesagt.
